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18. September 2006 / benjaminhoff

Die Reichstagswahl in Schweden am 17.09.2006

Sonderwahlnachtbericht von Benjamin-Immanuel Hoff

Nach einer herben, aber sich bereits länger abzeichnenden Niederlage, mussten die schwedischen Sozialdemokraten zum dritten Mal seit 1932 einer bürgerlichen Regierung Platz machen. Zuletzt regierte eine bürgerliche Koalition von 1991 bis 1994. Die aus vier bürgerlichen Parteien bestehende Allianz (Konservative = M, Zentrum = C, Liberale = FP, Christdemokraten = KD) kam in der jüngsten, schon ziemlich sicheren Hochrechnung auf 48,1%. Der Linksblock aus Sozialdemokraten (=SAP), Linkspartei (=VP) und Grünen (=MP) erzielte demnach 46,2% der Stimmen. Die Sozialdemokraten verloren 14 ihrer bisherigen 144 Mandate – das ist das schlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte. Die Konservativen erzielten einen Erdrutschsieg und können ihre bisher 55 Mandate auf 97 Mandate fast verdoppeln. Die Zentrumspartei wird künftig vermutlich 29 statt bisher 22 Mandate stellen. Trotz deutlichen Verlusten der beiden anderen Partner kommt die Allianz damit insgesamt auf 178 Mandate. Im Schwedischen Reichstag gibt es 349 Sitze. Die Wahlbeteiligung war mit 80,4% um 0,3% höher als vor vier Jahren.

Die Reichstagswahl in Schweden am 17.09.2006 (PDF-Dokument)

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