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6. April 2011 / horstkahrs

Zum NPD-Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt

Von Gerd Wiegel

Das Wahlergebnis der NPD in Sachsen-Anhalt ist ein Alarmsignal für alle DemokratInnen und gleichzeitig eine wunderbare Niederlage der NPD, gemessen am selbstgesteckten Ziel des Landtagseinzugs. Mit 4,6 % verpasste die NPD knapp den Einzug in ein drittes Landesparlament, nachdem ihr dies 2004 mit 9,2 % in Sachsen (Wiedereinzug 2009 mit 5,6 %) und 2006 mit 7,3 % in Mecklenburg-Vorpommern gelungen war – den ersten parlamentarischen Erfolg der Partei auf Landesebene nach 36 Jahren. Vor dem Hintergrund der massiven finanziellen Krise der Partei, der Stagnation der NPD seit mehreren Jahren, dem Misstrauen gegen die parlamentarische Ausrichtung der Partei seitens des Kameradschaftsspektrums und dem generell negativen Trend der letzten Jahre war die NPD unbedingt auf einen sichtbaren Erfolg angewiesen, mit dem sie ihre führende Rolle unterstreichen kann. Dieser Erfolg ist ihr in Sachsen-Anhalt nicht gelungen, wenngleich das Ergebnis von 4,6 % angesichts der objektiven Stärke des NPD-Landesverbandes als deutliches Warnzeichen gewertet werden muss.

Zum NPD-Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt

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